Altbürgermeister Egon Braun:
SPD Kammerstein – Eckpfeiler der Gemeindeentwicklung
Verehrte Bürgerinnen und Bürger,
1947 – 1978
Frühe Wurzeln
Altbürgermeister Egon Braun Schon im Jahr 1947 existierte in Volkersgau ein SPD-Ortsverein, dessen Vorsitzender Ittner sehr aktiv in das kommunalpolitische Geschehen eingriff. Über 100 Jahre vergingen seit der Gründung der Sozialdemokratischen Partei Deutschland bis sie auch bei uns „offiziell zur Wahl stand“: 1971 schlossen sich in Kammerstein Gleichgesinnte zusammen und gründeten den SPD–Ortsverein; zum Vereinsvorstand wählte man meinen Bruder Alfred.
Die neue politische Gruppierung stellte sich 1972 mit einer eigenen SPD-Liste zur Wahl. Es ging nicht darum, gewachsene ländliche Strukturen aufzubrechen, sondern Impulse zugeben, um die Infrastruktur der sich sehr schnell wandelnden Gesellschaft anzupassen. Deutlich waren z.B. schon in den 60er Jahren die Veränderungen in der Landwirtschaft zu erkennen. Das Ziel, Wohn- und Arbeitsplätze zu schaffen, die letztlich ein höheres Steueraufkommen bringen sollten, war sicherlich nicht einfach, aber auch nicht aufschiebbar. Zwei Sitze für die SPD im Gemeindeparlament: Günther Gsänger aus Kammerstein und ich setzten bis 1978 deutliche Akzente, um eine Neuorientierung einzuleiten.

1978 – 1984
Mit den Kommunalwahlen 1978 erfolgte der Abschluss der Gebietsreform. Die Altgemeinden Barthelmesaurach, Kammerstein und Volkersgau wurden zur Gemeinde Kammerstein zusammengefasst. Ein erster Bürgermeister und 14 Gemeinderäte waren zu wählen. Ab Mai 1978 stellte die SPD mit mir den ehrenamtlichen Bürgermeister und konnte so die Entwicklung unserer jungen Gemeinde voranbringen, unterstützt durch Helga Lausecker und Hans Bräutigam als Gemeinderäte. Die sachliche Zusammenarbeit im Gemeinderat überzeugte und war durch den respektvollen Umgang der einzelnen politischen Gruppierungen geprägt.
1984 – 1990
Im März 1984 konnte ich erneut das Vertrauen der Bürgerschaft gewinnen und wurde für weitere sechs Jahre zum Bürgermeister der Gemeinde gewählt. Neben den „alten“ Gemeinderäten Helga Lausecker und Hans Bräutigam vertraten in dieser neuen Periode Manfred Krach und Willi Lemke die SPD im Gemeindeparlament. Die nun erreichte Ausgewogenheit der Parteisitze ermöglichte eine sehr fruchtbare kommunale Arbeit, die unserer Gemeinde den Anschluss an die aufstrebende Region ermöglichte.
1990 – 1996
Ohne Gegenkandidaten und Listenplatz trat ich nach der Wahl im Frühjahr 1990 meine dritte Amtsperiode an. Fast 95% der Wählerstimmen waren hohe Motivation, die Arbeit weiterzuführen, unterstützt von den Gemeinderäten Helga Lausecker, Willi Lemke und Manfred Krach.
Wegen gesundheitlicher Probleme stellte ich mich 1996 nicht mehr zur Wahl. Der Gemeinderat beschloss, dass der neue Bürgermeister hauptamtlich tätig sein sollte. Manfred Krach erreichte gegen den gemeinsamen Kandidaten von CSU und Freien Wählern ein respektables Ergebnis.
Die SPD-Ortsvereinsvorstände:
1971 – 1987  Alfred Braun
1987 – 1989  Willi Lemke
1989 – 1997  Manfred Krach
1997 – 1999  Jürgen Dirksen
1999 – jetzt   Dieter Teufel


Lebendige SPD
Neben vielen politischen Aktivitäten wirkt die SPD auch gesellschaftlich in unserer Gemeinde. Unvergesslich sind die Weinfeste mit Tanz im Schützenhaus Neppersreuth; regelmäßig findet das Kinder-Sommerfest der SPD begeisterten Zuspruch der Kammersteiner Kinder. Gemeinsame Radtouren, Bergtouren, besinnliche Weihnachtsfeiern und die jährliche Fackelwanderung zeigen die familiären Bestrebungen innerhalb des SPD-Ortsvereines.
Mit dem SPD-Kurier, der seit 1981 regelmäßig erscheint, informieren wir die Bürgerinnen und Bürger über das aktuelle kommunale Geschehen.
Auch für die Kommunalwahl 2008 stellt die SPD Kammerstein wieder überzeugte Kandidaten. Jahrzehnte konnten die gewählten Vertreter aus unseren Reihen im Gemeinde- und Kreisparlament zum Gemeinwohl wirken.

Es grüßt Sie sehr herzlich
Ihr Altbürgermeister  Egon Braun